Diascanner
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Soeben habe ich nochmal 4 Dias gescannt, diesmal mit 1200 dpi. Die Vorlagen waren wohl besser; jedenfalls bin ich von der Qualität begeistert. Ich würde ja eins der Bilder hier posten, aber unser Sohn ist drauf, und der würde das wohl nicht wollen.
Ich kann schon mal zwischenbilanzieren, daß ich da - auch dank Eurer Empfehlung - wohl einen guten Kauf gemacht habe.
Ich kann schon mal zwischenbilanzieren, daß ich da - auch dank Eurer Empfehlung - wohl einen guten Kauf gemacht habe.
Wohnort: Waltrop, die Weltstadt mit Herz
Hobbys: Das CPB und das dort gelernte umsetzen...
...aber du bist ja auch noch jünger.
Ach, und meine zwar etwas herbe, aber 100% natürliche Schönheit übergehst du einfach so..?
...und der würde das wohl nicht wollen.
Du wirst, bei der Anzahl Dias, sicherlich auch irgendwann auf eine neutrale Aufnahme stoßen, mit der du uns dann erfreuen kannst.
Ich wäre, wenn es nicht als zuviel verlangt empfunden wird, an einem kleinen Berichtlein, zu den Scanzeiten, der Einfachheit oder auch Umständlichkeit im Umgang mit deiner Errungenschaft, insbesondere im Umgang mit der Durchlichteinheit, sehr interessiert.
Weil, mein Scanner (Agfa Snapscan e52) ist doch sehr in die Jahre gekommen. Mit Treibern unter Win7 wird es nicht so einfach werden, seit der Hersteller verstorben ist.

schon mal vorab.
@Dipan58
Aber gerne doch.
Ich hatte anfangs etwas Probleme, die Gebrauchsanweisung zu verstehen. Mag an meiner Blödheit liegen. Dann wurde mir bei der Scanvorschau immer nur der Rahmen der Halterung für die Dias gezeigt. Bis ich schnallte, daß ich die Halterung falschherum eingelegt hatte. So lag sie nicht in der Mitte. Aber wenn man sie richtigherum anbringt, sieht man mehrere Aufkleber, die anzeigen, daß diese Seite nach unten gehört.
Ansonsten ist die Bedienung super. Man kann es sich leicht machen und Voreinstellungen einfach übernehmen. Oder man hat viele "Schräubchen", an denen man drehen kann:
- Auflösung bis zu 9600 dpi
- automatischer Tonwert ein/ aus
- Scharfzeichnen ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Staub und Kratzer entfernen ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Farbkorrfektur ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Bildglättung ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Gegenlichtkorrektur ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Belichtungs/ Farbtoneinstellungen
- Kalibrierungseinstellungen
Man kann bis zu vier Dias auf einmal scannen. Das dauert, je nach Auflösung, ca. 1 Minute pro Dia. Das ist technisch bedingt und bei anderen Scannern nicht anders.
Du kannst natürlich auch Diafilme oder Negativfilme scannen.
Und - wer hätte das gedacht? - nebenbei ist es auch ein stinknormaler Scanner für Papiervorlagen.
Fazit:
Wenn Du die rund 200 Euronen erübrigen kannst, ist das IMHO eine sehr lohnende Anschaffung.
A propos Windows 7:
Bei der fürs Dia-Scannen benötigten Software ArcSoft Photostudio 5.5 kommt zu Anfang immer die Meldung, das Prog sei für Windows 7 nicht geeignet, und es gebe bekannte Kompatibilitätsprobleme. Diese Meldung kannst Du getrost weggklicken. Zumindest auf meinem System funzt es einwandfrei.
Das gewünschte Scan-Foto kommt demnächst.
EDIT:
Hier ist eins, und zwar von einem Kindergeburtstag 1995:
Aber gerne doch.
Ich hatte anfangs etwas Probleme, die Gebrauchsanweisung zu verstehen. Mag an meiner Blödheit liegen. Dann wurde mir bei der Scanvorschau immer nur der Rahmen der Halterung für die Dias gezeigt. Bis ich schnallte, daß ich die Halterung falschherum eingelegt hatte. So lag sie nicht in der Mitte. Aber wenn man sie richtigherum anbringt, sieht man mehrere Aufkleber, die anzeigen, daß diese Seite nach unten gehört.
Ansonsten ist die Bedienung super. Man kann es sich leicht machen und Voreinstellungen einfach übernehmen. Oder man hat viele "Schräubchen", an denen man drehen kann:
- Auflösung bis zu 9600 dpi
- automatischer Tonwert ein/ aus
- Scharfzeichnen ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Staub und Kratzer entfernen ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Farbkorrfektur ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Bildglättung ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Gegenlichtkorrektur ohne/ niedrig/ mittel/ hoch
- Belichtungs/ Farbtoneinstellungen
- Kalibrierungseinstellungen
Man kann bis zu vier Dias auf einmal scannen. Das dauert, je nach Auflösung, ca. 1 Minute pro Dia. Das ist technisch bedingt und bei anderen Scannern nicht anders.
Du kannst natürlich auch Diafilme oder Negativfilme scannen.
Und - wer hätte das gedacht? - nebenbei ist es auch ein stinknormaler Scanner für Papiervorlagen.
Fazit:
Wenn Du die rund 200 Euronen erübrigen kannst, ist das IMHO eine sehr lohnende Anschaffung.
A propos Windows 7:
Bei der fürs Dia-Scannen benötigten Software ArcSoft Photostudio 5.5 kommt zu Anfang immer die Meldung, das Prog sei für Windows 7 nicht geeignet, und es gebe bekannte Kompatibilitätsprobleme. Diese Meldung kannst Du getrost weggklicken. Zumindest auf meinem System funzt es einwandfrei.
Das gewünschte Scan-Foto kommt demnächst.
EDIT:
Hier ist eins, und zwar von einem Kindergeburtstag 1995:
Wow, das Bild stammt echt von einem Dia-Scan?ich frage/stelle echt erstaund fest, wie gut das Bild geworden ist. Ich habe für meine Scan- Versuche mit Negativen bislang eher naja, klägliche Resultate erziehlt (ich habe einen mitlerweile etwas betagten Medion Scanner mit so einer Durchlichteinheit für Dias/Negative). Bestimmt habe ich beim scannen wieder alles verkehrt gemacht was geht. Das probiere ich aber nochmal aus, wenn ich den Scanner wieder zu Hause habe.
Dein Bild hat mir wieder Mut gemacht das nochmal zu versuchen...
Das kann auch am Ausgangsmaterial gelegen haben. Für meinen Geschmack sind die Farben auch zu "amerikanisch" Aber auch das kann man nur im Vergleich zum eigentlichen Dia beurteilen. Man weiss ja auch nicht, mit welchen Filtern BJ gearbeitet hat.
Rückschlüsse auf die Qualität des Scanners erscheinen mir da verfrüht.
Rückschlüsse auf die Qualität des Scanners erscheinen mir da verfrüht.
Nein, die optimale Qualität ist das nicht, sondern "nur" 1200 dpi - das Maximum ist 9600 dpi. Ich sehe auch, daß das Bild einen Blaustich hat; das haben alle Dias aus dieser Serie, was am Film liegen kann. Man muß auch berücksichtigen, daß die Aufnahmen 15 Jahre alt sind.
Ich will mit diesen Fotos keinen Wettbewerb gewinnen, sondern nur die alten Aufnahmen digitalisieren, damit ich aus Platzgründen die Dias entsorgen kann. Und für diesen Zweck bin ich mit der Bildqualität sehr zufrieden.
Ich will mit diesen Fotos keinen Wettbewerb gewinnen, sondern nur die alten Aufnahmen digitalisieren, damit ich aus Platzgründen die Dias entsorgen kann. Und für diesen Zweck bin ich mit der Bildqualität sehr zufrieden.
Hallo banana,
es würde mich interessieren, wie ein optimales Dia mit höchster Qualität aussieht. Da es sich hier um einen Kaufberatungsthread handelt, wäre es sicher auch für andere Mitglieder eine Entscheidungshilfe.
Falls du mal ein gutes Dia findest und auch die nötige Zeit dazu hast, dann bitte ich dich, uns noch mal eines hochzuladen.
es würde mich interessieren, wie ein optimales Dia mit höchster Qualität aussieht. Da es sich hier um einen Kaufberatungsthread handelt, wäre es sicher auch für andere Mitglieder eine Entscheidungshilfe.
Falls du mal ein gutes Dia findest und auch die nötige Zeit dazu hast, dann bitte ich dich, uns noch mal eines hochzuladen.
Bei 9600 dpi braucht er allerdings doch sehr lange. Darum begnüge ich mich immer mit geringerer Auflösung. Für den
Bildschirm
(dafür benötige es ja nur) reicht es allemal. Habe ja auch den Canon 8800F(schrieb ich früher mal hier).
@ bj:
Weil hier gerade eine Frage zu Formaten von Bilddateien behandelt wird, fällst du und deine Dia-Scannerei mir wieder ein. Ich möchte dich vor einem Fehler bewahren, den ich bei einer ähnlichen Aktion gemacht habe.
Überlege dir gut, in welchem Speicherformat du die Bilder ablegst. Optimal wäre *.tif, was aber mächtig Speicherplatz beansprucht. Bei *.jpg oder *.jepg, beides "zerstörende" Formate, kannst du den Grad der der Datenverdichtung bestimmen, je höher die Verdichtung, desto kleiner wird die Datei, aber auch desto mieser die Qualität. Ich habe mich seinerzeit herangetestet, bis eine mittlere Verdichtung unter *.jpg Gnade vor den Augen von Madame fand. Es geht also nicht nur um die Auflösung beim scannen.
Bleibt noch die Frage, was mit den Dateien - einmal gescannt - geschehen soll. Am PC betrachten? Am Fernseher betrachten? Ausdrucken? Auch hier ist ausprobieren angesagt.
Hoffentlich belästige ich dich jetzt nicht mit Sachen, die du ohnehin weisst. Aber ich hatte eine Woche vergeblich verbraten, bevor ich mir die richtigen Fragen gestellt habe.

Nachtrag: Ach ja, fällt mir gerade noch ein. Falls du nachbearbeiten willst: Je "kleinkarierter" (durch hohe Auflösung beim Scannen und ein hochwertiges Dateiformat) dein Bild ist, desto grösser sind deine Chancen für gute Erfolge bei der Bildbearbeitung. Braucht allerdings 'nen dicken Prozzi und viel RAM . Yyrgn wird mir hier mit seiner höheren Kompetenz zustimmen. Deswegen habe ich bei meiner Aktion nicht alle Dia mit gleichen Einstellungen gescannt, sondern entschieden, welche es mir wert waren, noch mal Hand anzulegen und habe bei denen dann mit anderen Einstellungen gearbeitet.
So, nu iss Schluss mit Besserwisserei
Weil hier gerade eine Frage zu Formaten von Bilddateien behandelt wird, fällst du und deine Dia-Scannerei mir wieder ein. Ich möchte dich vor einem Fehler bewahren, den ich bei einer ähnlichen Aktion gemacht habe.
Überlege dir gut, in welchem Speicherformat du die Bilder ablegst. Optimal wäre *.tif, was aber mächtig Speicherplatz beansprucht. Bei *.jpg oder *.jepg, beides "zerstörende" Formate, kannst du den Grad der der Datenverdichtung bestimmen, je höher die Verdichtung, desto kleiner wird die Datei, aber auch desto mieser die Qualität. Ich habe mich seinerzeit herangetestet, bis eine mittlere Verdichtung unter *.jpg Gnade vor den Augen von Madame fand. Es geht also nicht nur um die Auflösung beim scannen.
Bleibt noch die Frage, was mit den Dateien - einmal gescannt - geschehen soll. Am PC betrachten? Am Fernseher betrachten? Ausdrucken? Auch hier ist ausprobieren angesagt.
Hoffentlich belästige ich dich jetzt nicht mit Sachen, die du ohnehin weisst. Aber ich hatte eine Woche vergeblich verbraten, bevor ich mir die richtigen Fragen gestellt habe.

Nachtrag: Ach ja, fällt mir gerade noch ein. Falls du nachbearbeiten willst: Je "kleinkarierter" (durch hohe Auflösung beim Scannen und ein hochwertiges Dateiformat) dein Bild ist, desto grösser sind deine Chancen für gute Erfolge bei der Bildbearbeitung. Braucht allerdings 'nen dicken Prozzi und viel RAM . Yyrgn wird mir hier mit seiner höheren Kompetenz zustimmen. Deswegen habe ich bei meiner Aktion nicht alle Dia mit gleichen Einstellungen gescannt, sondern entschieden, welche es mir wert waren, noch mal Hand anzulegen und habe bei denen dann mit anderen Einstellungen gearbeitet.
So, nu iss Schluss mit Besserwisserei
hier meine 2 ct...
Es ist eine arge Rumrechnerei, da sich die Größe der gescannten Bilder vom Monitor nicht auf Papier umrechnen lässt: der Monitor arbeitet auf einer Pixelbasis, die von der Auflösung des Panels abhängig ist, der Papierausdruck bezieht sich auf dpi - also gedruckte Punkte per Zoll Papier. Das aber sind Parameter, die nicht in Zusammenhang miteinander stehen; man kann ein großes Bild auf dem Monitor mit 400 dpi (= Fotodruck) auf Papier bringen und es sieht grausam aus, ein kleines Bild dagegen kann recht gut als Ausdruck aussehen.
Zum Ausdruck auf Papier gibt es eine Formel, die sich auf das Papiermaß bezieht - und daraus lassen sich die Pixel für den Scan berechnen; sie lautet: Ausdruck (lange Seite in cm) * dpi (Druckdichte) / 2,54 (weil ja in inch/Zoll gerechnet wird)
für ein Bild mit einer Seitenlänge von 29,7 cm (A4-Papier 21,0 * 29,7 cm) und einer Fotodruckqualität von 400 dpi müssen 4675 Pixel vorhanden sein, die Größe der Vorlage ist davon unabhängig, da hier nur die Ausgabemaße zählen; für einen Fotoausdruck auf Normalpapier mit 300 dpi 3506 Pixel, für eine Zeitschrift mit 200 dpi 2338 Pixel und als Nur-mal-Zeigen-Bild ohne Qualitätsansprüche bei 100 dpi 1169 Pixel; druckt man die Bilder aber nur auf 10*15 cm aus, ergeben sich folgende Pixelwerte 2361 (400 dpi), 1771 (300 dpi), 1881 (200 dpi) und 590 (100 dpi)
Anders sieht es dagegen aus, wenn man seine Bilder für die Betrachtung am Monitor scannt; hier kommen die Monitorauflösung und die Größe der Vorlage zusammen:
Für eine Monitorauflösung von 1024 x 768 und einer Diavorlage 24*36 mm reicht ein Scan mit 723 dpi; ergibt sich aus der Formel: Monitorauflösung/Größe der Vorlage (in Zoll) = 1024/(3,6/2,54)
anbei eine kleine Tabelle (immer die langen Seiten des Drucks bzw. der Vorlage berechnet):
[attach]11569[/attach]
Was die Bildbearbeitung angeht:
die meisten Bearbeitungsprogramme, Kameras, Scanner etc. speichern die Dateien standardmäßig im JPG bzw. JPEG-Format ab; dies ist bereits ein komprimiertes Format
Hier ein Beispiel:
[attach]11570[/attach]
Das Bild hat auf der festplate eine Größe von 6.670 KB (~ 7 MB), in der geöffneten Version im PhotoShop werden jedoch Pixelmaße von 41,5 MB angezeigt - diese 41,5 MB beziehen sich auf alle Bildinformationen, die in dem Bild vorhanden sind (im RAW-Format (= unkomprimiertes Format) werden weitere Bildelemente, die nicht auf dem Bild zu sehen sind, mit abgelegt; dazu gehören die EXIF-Dateien, Weißabgleich, etc. So lässt sich in einem RAW-Bild nachträglich der Weißabgleich und die Belichtung verändern, was bei einem komprimierten Bild nur schwer möglich ist). Die JPG-Engine komprimiert also die Bilder, um Platz zu sparen. Wenn jetzt das Bild bearbeitet wird, wird es erneut komprimiert abgespeichert, es gehen wieder Bildinformationen verloren. Diese lassen sich nicht wieder herstellen und mit jeder Bearbeitung gehen weitere Informationen verloren. Es empfiehlt sich also, Scans als TIF abzuspeichern und erst das fertig bearbeitete Bild als JPEG zu speichern.
Wer jetzt fragt, warum ich dann meine Bilder als JPG abspeichere: Pentax kann zwar die Bilder auch im RAW-Format ablegen, allerdings ist dieser Speichervorgang aufwändiger und dauert damit länger, bei Serienaufnahmen also mit Vorsicht zu genießen; zum, anderen bin ich bemüht, die Bilder bereits bei der Aufnahme so gut wie möglich aufzunehmen, um eine langwierige Nachbearbeitung auszuschließen; RAWs mache ich nur bei ungünstigen Lichtverhältnissen (Kunstlicht. Mischlicht, unzureichendes Licht); meine Nachbearbeitung bezieht sich meist auf einen kleinen Weißabgleich, Rauschverhalten, geringe Kontrastanpassung und Nachschärfen...
Nun zur Hardware: ja, je mehr Power die CPU mitbringt und je mehr RAM dem Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung stehen, desto schneller wird die Bearbeitung; meine JPGssind i.d.R. zwischen 6 und 10 MB groß (abhängig vom Motiv - im PS dann eben um die 40 MB) und ich arbeite immer mit Bildkopien und mehreren Ebenen; wer keine großen Workflows hat, kommt bei einem normalen Programm (PhotoShop 6/7) oder Gimp mit einem Prozessor um die 3 GHz und 2 GB RAM unter XP schon gut hin, wer mit Vista/Win7 und PhotoShop ab CS arbeitet, sollte min. 3 GB RAM und einen DualCore-Prozessor besitzen, um zügig arbeiten zu können.
Ich denke mal, beim Scannen geht es dann nur noch um eine Farbanpassung und die Entfernung von Staub und Kratzern; dies sind keine sehr aufwändigen und rechenintensiven Arbeiten, die sich auch noch mit einem älteren Prozessor bewerkstelligen lassen; wer jedoch verschiedene Filter einsetzt bzw. Composing macht, sollte viel Zeit mitbringen; eine Kornfilterberechnung bei einem Foto dauert auf meinem Quad bei o.a. Bildgrößen mitunter bis zu 20 Minuten, die Komplettbearbeitung einer Illustration bis zu einer Stunde - pro Bild.
EDIT: hier noch ein online-Umrechner für dpi und Pixel: klick
Es ist eine arge Rumrechnerei, da sich die Größe der gescannten Bilder vom Monitor nicht auf Papier umrechnen lässt: der Monitor arbeitet auf einer Pixelbasis, die von der Auflösung des Panels abhängig ist, der Papierausdruck bezieht sich auf dpi - also gedruckte Punkte per Zoll Papier. Das aber sind Parameter, die nicht in Zusammenhang miteinander stehen; man kann ein großes Bild auf dem Monitor mit 400 dpi (= Fotodruck) auf Papier bringen und es sieht grausam aus, ein kleines Bild dagegen kann recht gut als Ausdruck aussehen.
Zum Ausdruck auf Papier gibt es eine Formel, die sich auf das Papiermaß bezieht - und daraus lassen sich die Pixel für den Scan berechnen; sie lautet: Ausdruck (lange Seite in cm) * dpi (Druckdichte) / 2,54 (weil ja in inch/Zoll gerechnet wird)
für ein Bild mit einer Seitenlänge von 29,7 cm (A4-Papier 21,0 * 29,7 cm) und einer Fotodruckqualität von 400 dpi müssen 4675 Pixel vorhanden sein, die Größe der Vorlage ist davon unabhängig, da hier nur die Ausgabemaße zählen; für einen Fotoausdruck auf Normalpapier mit 300 dpi 3506 Pixel, für eine Zeitschrift mit 200 dpi 2338 Pixel und als Nur-mal-Zeigen-Bild ohne Qualitätsansprüche bei 100 dpi 1169 Pixel; druckt man die Bilder aber nur auf 10*15 cm aus, ergeben sich folgende Pixelwerte 2361 (400 dpi), 1771 (300 dpi), 1881 (200 dpi) und 590 (100 dpi)
Anders sieht es dagegen aus, wenn man seine Bilder für die Betrachtung am Monitor scannt; hier kommen die Monitorauflösung und die Größe der Vorlage zusammen:
Für eine Monitorauflösung von 1024 x 768 und einer Diavorlage 24*36 mm reicht ein Scan mit 723 dpi; ergibt sich aus der Formel: Monitorauflösung/Größe der Vorlage (in Zoll) = 1024/(3,6/2,54)
anbei eine kleine Tabelle (immer die langen Seiten des Drucks bzw. der Vorlage berechnet):
[attach]11569[/attach]
Was die Bildbearbeitung angeht:
die meisten Bearbeitungsprogramme, Kameras, Scanner etc. speichern die Dateien standardmäßig im JPG bzw. JPEG-Format ab; dies ist bereits ein komprimiertes Format
Hier ein Beispiel:
[attach]11570[/attach]
Das Bild hat auf der festplate eine Größe von 6.670 KB (~ 7 MB), in der geöffneten Version im PhotoShop werden jedoch Pixelmaße von 41,5 MB angezeigt - diese 41,5 MB beziehen sich auf alle Bildinformationen, die in dem Bild vorhanden sind (im RAW-Format (= unkomprimiertes Format) werden weitere Bildelemente, die nicht auf dem Bild zu sehen sind, mit abgelegt; dazu gehören die EXIF-Dateien, Weißabgleich, etc. So lässt sich in einem RAW-Bild nachträglich der Weißabgleich und die Belichtung verändern, was bei einem komprimierten Bild nur schwer möglich ist). Die JPG-Engine komprimiert also die Bilder, um Platz zu sparen. Wenn jetzt das Bild bearbeitet wird, wird es erneut komprimiert abgespeichert, es gehen wieder Bildinformationen verloren. Diese lassen sich nicht wieder herstellen und mit jeder Bearbeitung gehen weitere Informationen verloren. Es empfiehlt sich also, Scans als TIF abzuspeichern und erst das fertig bearbeitete Bild als JPEG zu speichern.
Wer jetzt fragt, warum ich dann meine Bilder als JPG abspeichere: Pentax kann zwar die Bilder auch im RAW-Format ablegen, allerdings ist dieser Speichervorgang aufwändiger und dauert damit länger, bei Serienaufnahmen also mit Vorsicht zu genießen; zum, anderen bin ich bemüht, die Bilder bereits bei der Aufnahme so gut wie möglich aufzunehmen, um eine langwierige Nachbearbeitung auszuschließen; RAWs mache ich nur bei ungünstigen Lichtverhältnissen (Kunstlicht. Mischlicht, unzureichendes Licht); meine Nachbearbeitung bezieht sich meist auf einen kleinen Weißabgleich, Rauschverhalten, geringe Kontrastanpassung und Nachschärfen...
Nun zur Hardware: ja, je mehr Power die CPU mitbringt und je mehr RAM dem Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung stehen, desto schneller wird die Bearbeitung; meine JPGssind i.d.R. zwischen 6 und 10 MB groß (abhängig vom Motiv - im PS dann eben um die 40 MB) und ich arbeite immer mit Bildkopien und mehreren Ebenen; wer keine großen Workflows hat, kommt bei einem normalen Programm (PhotoShop 6/7) oder Gimp mit einem Prozessor um die 3 GHz und 2 GB RAM unter XP schon gut hin, wer mit Vista/Win7 und PhotoShop ab CS arbeitet, sollte min. 3 GB RAM und einen DualCore-Prozessor besitzen, um zügig arbeiten zu können.
Ich denke mal, beim Scannen geht es dann nur noch um eine Farbanpassung und die Entfernung von Staub und Kratzern; dies sind keine sehr aufwändigen und rechenintensiven Arbeiten, die sich auch noch mit einem älteren Prozessor bewerkstelligen lassen; wer jedoch verschiedene Filter einsetzt bzw. Composing macht, sollte viel Zeit mitbringen; eine Kornfilterberechnung bei einem Foto dauert auf meinem Quad bei o.a. Bildgrößen mitunter bis zu 20 Minuten, die Komplettbearbeitung einer Illustration bis zu einer Stunde - pro Bild.
EDIT: hier noch ein online-Umrechner für dpi und Pixel: klick
Dieser Beitrag wurde ausgezeichnet!
@ Geschäftsleitung:
Wieder einmal hat sich zu einem bestimmten Sachthema (hier Hardwareberatung) eine Fülle von hochinteressanten Hintergrundinformationen ergeben. Yyrgn sei Dank.
Es wäre schade, wenn diese Hinweise ohne besonders betitelt zu werden ins Archiv gespült würden. Wie wärs mit einem eigenen Sachthema?
Wieder einmal hat sich zu einem bestimmten Sachthema (hier Hardwareberatung) eine Fülle von hochinteressanten Hintergrundinformationen ergeben. Yyrgn sei Dank.
Es wäre schade, wenn diese Hinweise ohne besonders betitelt zu werden ins Archiv gespült würden. Wie wärs mit einem eigenen Sachthema?

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